Die Zukunft wartet nicht und ebenso wenig die Digitalisierung vieler Aspekte unseres Lebens und Arbeitens. Wo soll aber ein Unternehmen die eigene digitale Transformation beginnen? Die Möglichkeiten scheinen nicht nur endlos, sie sind es auch. Um sich nicht zu verrennen, braucht es eine gründliche Analyse und eine strategische Landkarte.

1. Was funktioniert nicht, weil das Unternehmen nicht digital genug ist?

Machen Sie Ihr Problem konkret, bevor Sie große Pläne schmieden oder schnell das einfachste Projekt in Angriff nehmen. Fragen Sie sich, welche Probleme sie aktuell sehen und was zukünftig auf sie zukommt. Sind die Prozesse im Unternehmen zu komplex? Fehlt es Ihnen an den richtigen Experten oder haben Sie zu wenige? Vielleicht vermuten Sie unter der Oberfläche sogar noch nicht verwirklichte Ideen für digitale Produkte.

Sammeln Sie die Punkte aus allen Unternehmensbereichen und halten Sie sie zentral fest. Wenn Sie Ihr Digitalisierungsvorhaben auf diese Weise von Anfang an zentralisieren, werden alle Bedürfnisse sichtbar. Diese Transparenz setzt Sie auf Erfolgskurs, um am Ende einen umfassenden Plan für das gesamte Unternehmen zu haben.

2. Gehen Sie den Hindernissen auf den Grund

Solch eine “Problemliste” ist der erste Schritt, um den digitalen Bedürfnissen eines Unternehmens auf den Grund zu gehen. Bei der Arbeit mit Kunden setzen wir bei Silbury auf innovative Methoden der Problemlösung, um das meiste aus den genannten Hindernissen herauszuholen. Denn eine Aussage wie “Dieser Prozess dauert mir zu lang” kann viele unterschiedliche Grundlagen haben. Wir finden mit Ihnen die Ursache der Probleme. Dementsprechend vielfältig sind dann die Lösungswege. Das Ziel dieser Phase ist es, die (digitalen) Herausforderungen Ihres Unternehmens konkret herauszuarbeiten.

Wenn Organisationen diesen Schritt überspringen, werden nicht selten Projekte in Angriff genommen, die zu Insellösungen führen. Die Digitalisierung verkommt dann zu zusammenhanglosen Einzelprojekten.

3. Ganzheitliche Lösungsvorschläge erarbeiten

Sie wissen nun, wo der Schuh wirklich drückt und welcher Bereich im Unternehmen welche Grundbedürfnisse hat. Sammeln Sie Stakeholder aus unterschiedlichen Abteilungen, die mit den ausgearbeiteten Herausforderungen vertraut sind. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um Lösungswege zu brainstormen. Beurteilen Sie die Ideen nicht sofort nur nach ihrer Machbarkeit. Wichtig ist, dass sie Antworten auf die Digitalisierungsprobleme des Unternehmens sind.

Wenn alle Herausforderungen genügend Ideen gegenüberstehen, können Sie die besten Lösungswege heraussuchen. Diskutieren Sie gemeinsam mit Ihren Führungskräften und Fachexperten auch, wie die Ideen für verschiedene Probleme zusammenhängen.

4. Mappen Sie Ihre Digitalisierungsprojekte

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben nun einen Überblick über alle Projekte, die umgesetzt werden wollen, um Ihr Unternehmen zu digitalisieren! Nun geht es an die Priorisierung. Wie groß und kostspielig sind die einzelnen Projekte? Welche sind strategisch am Wichtigsten? Welche bringen schnell Mehrwert für Ihre Zielgruppe und welche lassen sich schnell monetarisieren?

Zu diesem Zeitpunkt können Sie auch gut abwägen, welche Digitalisierungsprojekte Sie selbst angehen können und wo Sie besser Unterstützung von außen in Anspruch nehmen. Am Ende haben Sie eine digitale Landkarte, eine Digital Strategy Map wie wir sie nennen.

5. Erweitern Sie Ihren Wegweiser in die digitale Zukunft

Digitalisierung ist nicht statisch und das nächste Projekt wartet bereits am Horizont. Rechnen Sie damit. Wenn wir solch Digital Strategy Map mit einem Unternehmen erarbeiten, geben wir den Stakeholdern eine Checkliste und einen Methoden-Baukasten für die Zukunft mit. Mit der Checkliste lassen sich neue Projekte leicht bewerten und mit verschiedenen Methoden lässt sich jede neue Herausforderung in die bestehende Landkarte einordnen.

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