Erst kürzlich wieder wurde die SEO-Agentur eology von der bayerischen Staatsregierung mit dem Preis „Bayerns Best 50“ geehrt. Denn eology zählt zu den wachstumsstärksten Unternehmen Bayerns. Damit sie genauso stark weiterwachsen können, haben die Geschäftsführer Axel Scheuering und Daniel Unger die Objectives and Key Results (OKRs) Methodik im Unternehmen eingeführt. Silbury hat den Prozess von Anfang an begleitet.

Von zuviel „Management Attention“ zu Objectives and Key Results (OKRs)

Das Management-System OKR ist durch den Einsatz bei Google bekannt geworden. Dabei werden die Aufgaben der Mitarbeiter*innen mit den Strategien und Zielen (Objectives) des Unternehmens verknüpft und messbare Ziele vereinbart (Key Results). Alle drei Monate werden die OKRs neu formuliert. eology wusste, dass sie das Management umbauen mussten, denn Geschäftsführung und Abteilungsleiter waren sehr stark im operativen Business involviert. „Wir waren überall involviert, um Ideen, Lösungen und Vorgaben einzubringen und das Doing der Mitarbeiter zu steuern. Bei so viel ‚Management Attention‘ waren wir so ausgelastet, dass man uns hätte klonen müssen, um weitere größere Projekte anzunehmen“, erinnert sich eology Geschäftsführer Axel Scheuering.

Die Geschäftsführung nahm sich ein Beispiel an Google. Da eology als Search-Marketing-Agentur eng mit Google zusammenarbeitet, wollten sie deren OKR-Methodik übernehmen. „Wir wussten, dass der Ansatz auch für uns gut passen würde. Jeder würde wissen, was der Agentur wichtig ist und könnte eigenverantwortlicher und zielgerichteter arbeiten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wären auch bei der Zielsetzung eingebunden“, sagt Axel Scheuering. „Mit Daniel Unger zusammen habe ich deshalb einen Kurs zu OKRs belegt, den Daniel Richter von Silbury leitete. Wir haben uns sofort ein Coaching-Angebot machen lassen und die Zusammenarbeit begonnen. Google hatte uns zwar auch einen Coach empfohlen, doch war der Kontakt zu Silbury schon da und die Chemie stimmte. Kompetente Beratung ist für uns essentiell, denn mit der Einführung von OKRs greifen wir in die DNA des Unternehmens ein. Das muss gut klappen, und die Mitarbeiter müssen sich sicher fühlen.“

Ein Testlauf holt das gesamte Team ab

Daniel M. Richter, Agile Coach bei Silbury, begann das Coaching damit, dem Team von eology die OKR-Methode vorzustellen. „Uns war wichtig, dass das gesamte Team von Anfang an Bescheid wusste. Wir wollten, dass unsere Mitarbeiterinnne und Mitarbeiter OKRs als einen Gewinn verstanden. Schließlich würde Ihnen dieser Ansatz auch helfen, einmal nein zu sagen, wenn ein Projekt nicht auf die OKRs einzahlte“, betont Axel Scheuering.

Im September setzte eology ihre ersten OKRs auf. „Das vierte Quartal sollte der Testlauf werden. Gemeinsam mit den Abteilungsleitern von eology haben wir OKRs für das Unternehmen definiert. Das Testquartal lief sehr gut, und wir haben gelernt, dass wir im ersten Quartal 2021 noch konkreter werden müssen und dass wir die Ideen der Mitarbeiter noch stärker in den OKR-Prozess integrieren sollten. Der Prozess, OKRs an ein Unternehmen anzupassen, dauert etwa ein Jahr“, erklärt Daniel M. Richter.

Trotz Home Office führt eology OKRs erfolgreich ein

Der Kick-off für das vierte Quartal konnte noch im Büro stattfinden, danach mussten alle Corona-bedingt ins Home Office. Die Umstellung auf Remote-Mangament ist eine Herausforderung, wenn neue Methoden eingeführt werden sollen. Alle Meetings wurden auf Microsoft Teams umgezogen, das Whiteboard im Büro wurde auf Mural übertragen und die Ergebnisse sind für das Team über eine Excel-Datei in Teams einsehbar. Die beiden Geschäftsführer von eology haben zusammen mit Daniel M.Richter in allen Abteilungen an Besprechungen teilgenommen, um sicherzugehen, dass alle den Ansatz verstanden haben.

Ein Key Result für Q4 2020 war, dass alle Mitarbeiterinnen sich bei der Umstellung auf OKRs gut abgeholt fühlen und verstanden haben, worum es geht. Um das zu überprüfen, wurde eine Umfrage Ende des Jahres an das gesamte Team geschickt, auch an die Praktikantinnen und Werkstudent*innen. „Die Umfrage hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Axel Scheuering. „Alle haben OKR gut verstanden und sind glücklich mit dem Ansatz.“ Im nächsten Schritt wird eology OKRs auch für die einzelnen Teams festlegen, nicht nur für das Gesamtunternehmen.

„Die Zusammenarbeit mit Silbury können wir bei der Einführung von OKRs nur empfehlen. Daniel Richter verfolgt mit uns einen absolut praxisorientierten Ansatz. Er sieht OKR nicht als ein starres Konzept, das umgesetzt werden muss wie es im Buche steht. Das Doing steht im Vordergrund, damit OKRs uns im daily Business helfen“, resümiert Geschäftsführer Axel Scheuering.

Ein positiver Nebeneffekt: Alle sehen sich als Teil eines Ganzen

OKRs hat eology eingeführt, um das Management zu entlasten und das Unternehmen auf weiteres Wachstum vorzubereiten. Doch hat die Geschäftsführung noch einen unerwarteten positiven Nebeneffekt beobachtet: Das Team schaut nun über den Tellerrand der eigenen Abteilung hinaus und denkt immer mehr gesamtunternehmerisch. Daraus resultierte, dass alle Abteilugen im Testlauf in eine Richtung gearbeitet haben. „Noch nie haben wir in so kurzer Zeit so viel geschafft, und das alles auch noch einheitlich, aus einem Guss“, wundert sich Axel Scheuering. Durch OKRs fühlt sich das ganze Team ermutigt, mitzugestalten, und ist engagiert, gute OKRs festzulegen und umzusetzen.

Über Axel Scheuering und eology

Axel Scheuering ist seit über 10 Jahren Unternehmer und seit 2010 Gründer und Geschäftsführer von eology, eine von Deutschlands führenden Search Marketing Agenturen. Das Team umfasst zur Zeit 75 Experten für Search Marketing. eology wurde mehrfach als SEO-Agentur des Jahres nominiert, ist zweifacher Gewinner des Deutschen Agenturpreises, sowie ausgezeichnet als Focus Wachstumschampion 2021 und mit dem Bayerns Best 50 Preis.

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